Distanzlernen

Distanzlernen soll immer dann stattfinden, wenn Kinder aus den unterschiedlichsten Gründen nicht zur Schule kommen können (z.B. Schulschließungen, Kuraufenthalte, …). In diesen Fällen treffen die Eltern/Erziehungsberechtigten mit den Lehrkräften des Kindes Vereinbarungen, welche, wann und wie Lerninhalte zu bearbeiten sind oder verpasste Inhalte nachgeholt werden sollen.

Ebenso tritt Distanzlernen in Kraft, wenn die Schule oder eine Lerngruppe ganz oder teilweise geschlossen werden muss, z.B. aus Infektionsschutzgründen oder wegen eines schweren Unwetters. Bei überregionalen Ereignissen gelten dann oft besondere Vorgaben des Schulministeriums.

Formen des Distanzlernens

Es gibt es vielfältige Formen des Distanzlernens, von denen an dieser Stelle einige genannt werden:

Gerne wird suggeriert, dass Distanzlernen gleichgesetzt werden kann mit „online lernen“ oder 1:1 Umsetzung des Stundenplans in Videokonferenzen. Hier müssen aber auch Lernalter und -bedingungen ihre Berücksichtigung finden, die persönliche digitale Ausstattung und die bereits erlangten individuellen Medienkompetenzen der Schüler und Schülerinnen. Wir versuchen, die Bedürfnisse aller im Blick zu behalten und haben folgende Punkte für die Arbeit an unserer Schule vereinbart:

Um alle Kinder zu erreichen,

Videokonferenzen sind nicht gleichzusetzen mit Unterrichtsstunden, wie sie im Klassenraum stattfinden.

Es empfiehlt sich weiterhin, die Dauer einer Videokonferenz zu beschränken (z. B. auf 30 bis 45 Minuten).“

(aus: HANDREICHUNG ZUR LERNFÖRDERLICHEN VERKNÜPFUNG VON PRÄSENZ- UND DISTANZUNTERRICHT)

Dazu gibt es eine Handreichung des Ministeriums, die sich unser Meinung nach aber in erster Linie an den Möglichkeiten der weiterführenden Schule orientiert.

https://www.schulministerium.nrw/themen/schulsystem/handreichungen-praesenz-und-distanzunterricht

Wir haben uns für die Distanzlernphasen auf minimal 2, maximal 3 zeitlich begrenzte Videokonferenzen pro Woche verständigt. Inhaltlich sind die unterschiedlichsten Themen denkbar wie z.B. die Einführung neuer Themen, Fragen zu Unterrichtsinhalten, Austausch zwischen Kindern und Lehrer*in, Spiele, … oder, oder – was eben so anliegt. Zu welchem Zeitpunkt diese stattfinden, werden die Kollegen*innen mit Ihnen kommunizieren. In der Betreuung halten wir iPads zur Teilnahme bereit. Dies setzt allerdings voraus, dass Ihr Kind seine individuellen Zugangsdaten zu IServ kennt bzw. im Schulplaner vermerkt hat.